Kunstprojekt "Du und dein (W-) ORT - Porträts grenzenlos"

 

Was verbindet Menschen heutzutage mit ihrem Wohnort?

 

Welche Beziehung haben sie zu ihm?

 

Was macht einen Ort lebenswert? Was ist den Menschen wichtig?

 

Was wünschen sie sich für die Zukunft eines Ortes, damit dieser lebenswert bleibt?

 

Diesen Fragen geht das überregionale und langfristig angelegte Kunstprojekt „Du und dein (W-) ORT – Porträts grenzenlos“ nach, das der Künstler Laurenz-Alexander Schettler und die Autorin Ann-Kristin Jahrmann im Herbst 2013 entwickelten und starteten.

Sie begannen in Schleswig-Holstein, danach wird das Projekt weitere Kreise ziehen. Mit ihrem mobilen Fotoatelier besuchten sie bereits 23 Orte in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Dänemark (Stand: 2018).

 

Das Kunstprojekt stellt die Einwohner einer Stadt/eines Ortes in den Mittelpunkt und bietet diesen Menschen die Gelegenheit, zu erzählen, was sie mit ihrem Ort verbindet, was ihnen wichtig ist, damit ein Ort für sie lebenswert ist und bleibt („Denke ich an …“).

Während der einzelnen Gespräche hält Ann-Kristin Jahrmann die persönlichen Aussagen der Bürgerinnen und Bürger schriftlich fest.

 

Die Teilnehmer werden zudem mit einem persönlichen Gegenstand ihrer Wahl, den sie selbst mitbringen, auf einem Stuhl (vor immer gleichem Hintergrund) sitzend, von Laurenz-Alexander Schettler fotografisch porträtiert (Schwarz-Weiß-Aufnahmen).

 

Das Utensil kann die Beziehung der Menschen zu ihrem Ort verdeutlichen oder einfach von eigenem Wert für sie sein.

Die Porträts mit den Statements werden zuerst in einer Ausstellung „Du und dein (W-) ORT – Porträts grenzenlos“ in dem Entstehungsort gezeigt.

 

Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Gesamtschau der Porträts aller Orte, die an dem Projekt teilgenommen haben, folgen, um anhand der Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Statements folgenden Fragen nachzugehen:

Lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Orten feststellen? Welche?

 

Das Kunstprojekt ist langfristig angelegt. Das bedeutet, dass sich nach einigen Jahren dieselben Teilnehmer erneut porträtieren lassen können, um abzugleichen:

Was hat sich verändert?