Kunstprojekt "Du und dein (W-) ORT - Porträts grenzenlos"

 

Das Kunstprojekt „Du und dein (W-) ORT – Porträts grenzenlos“

 

 Was verbindet Menschen heutzutage mit ihrem Wohnort?

Welche Beziehung haben sie zu ihm?

Was ist den Menschen wichtig? Was wünschen sie sich?

Was macht einen Ort lebenswert?

 

Diesen Fragen geht das überregionale und langfristig angelegte Kunstprojekt „Du und dein (W-) ORT – Porträts grenzenlos“ nach, das der Künstler Laurenz-Alexander Schettler und die Autorin Ann-Kristin Jahrmann im Herbst 2013 entwickelt und gestartet haben. Sie beginnen in Schleswig-Holstein, danach wird das Projekt weitere Kreise ziehen.

Mit ihrem mobilen Fotoatelier besuchten sie bereits 22 Orte in Schleswig-Holstein und Dänemark: Bornhöved, Niebüll, Plön, Schleswig, Nortorf, Barmstedt, Husum, Oldenburg, Marne, Kaltenkirchen, Rendsburg, Eutin, Flensburg, Meldorf, Faaborg (Dänemark), Neumünster, Friedrichstadt, Kappeln, Tönning, Heiligenhafen, Schwarzenbek und Mölln.  Weitere Orte folgen.

 

Das Kunstprojekt stellt die Einwohner einer Stadt in den Mittelpunkt und bietet diesen Menschen die Gelegenheit, zu erzählen, was sie mit ihrem Ort verbindet, was ihnen wichtig ist, damit ein Ort für sie lebenswert ist („Denke ich an…“). Während der einzelnen Gespräche hält Ann-Kristin Jahrmann die persönlichen Aussagen der Bürgerinnen und Bürger schriftlich fest.

Die Teilnehmer werden zudem mit einem persönlichen Gegenstand ihrer Wahl, den sie selbst mitbringen, auf einem Stuhl (vor immer gleichem Hintergrund) sitzend, von Laurenz-Alexander Schettler fotografisch porträtiert (Schwarz-Weiß-Aufnahmen). Das Utensil kann die Beziehung der Menschen zu ihrem Ort verdeutlichen oder einfach von eigenem Wert für die Personen sein.

Auf diese Art und Weise entstehen ganz persönliche Stadtimpressionen, bestehend aus Gesichtern, Namen und Statements.

 

Die Porträts mit den Statements werden zuerst in einer Ausstellung „Du und dein (W-) ORT – Porträts grenzenlos“ in dem Entstehungsort gezeigt. In Barmstedt, Nortorf, Meldorf, Husum, Eutin, Tönning, Neumünster, Schwarzenbek, Faaborg (Dänemark), Heiligenhafen und Mölln sind die jeweiligen Porträts bereits präsentiert worden. Weitere Ausstellungen sind in Planung.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Gesamtschau der Porträts aller Orte, die an dem Projekt teilgenommen haben, folgen, um anhand der Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Statements folgenden Fragen nachzugehen:

Lassen sich Gemeinsamkeiten, Unterschiede zwischen den Orten feststellen? Welche?

Auch ein Fotokunstbuch ist geplant.

 

Zudem ist das Kunstprojekt langfristig angelegt. Das bedeutet, dass sich nach einigen Jahren dieselben Teilnehmer erneut porträtieren lassen können, um abzugleichen: Was hat sich verändert?